TLAXCALA تلاكسكالا Τλαξκάλα Тлакскала la red internacional de traductores por la diversidad lingüística le réseau international des traducteurs pour la diversité linguistique the international network of translators for linguistic diversity الشبكة العالمية للمترجمين من اجل التنويع اللغوي das internationale Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt a rede internacional de tradutores pela diversidade linguística la rete internazionale di traduttori per la diversità linguistica la xarxa internacional dels traductors per a la diversitat lingüística översättarnas internationella nätverk för språklig mångfald شبکه بین المللی مترجمین خواهان حفظ تنوع گویش το διεθνής δίκτυο των μεταφραστών για τη γλωσσική ποικιλία международная сеть переводчиков языкового разнообразия Aẓeḍḍa n yemsuqqlen i lmend n uṭṭuqqet n yilsawen dilsel çeşitlilik için uluslararası çevirmen ağı

 23/05/2019 Tlaxcala, the international network of translators for linguistic diversity Tlaxcala's Manifesto  
English  
 LAND OF PALESTINE 
LAND OF PALESTINE / Israels Verbrechen bleiben ohne Strafe
Date of publication at Tlaxcala: 20/02/2013
Original: Israel Crimes Without Punishment

Israels Verbrechen bleiben ohne Strafe

Stephen Lendman

Translated by  Ellen Rohlfs اِلِن رُلفس

 

Israel ist ein Schurkenstaat. Es ist ein Serienverbrecher. Es begeht Verbrechen, ohne bestraft zu werden. Es duldet keine Kritik.

Im letzten Mai hat es seinen Kontakt mit dem UN-Office des Hohen Kommissars für Menschenrechte ( OHCHR) abgebrochen.

Am 30. April stand in Haaretz als Überschrift: „Israel schließt sich den Staaten an, die die Menschenrechtsorganisationen einschränken“: „Zensur folgte einem früheren Ministerial-Komitee über Gesetzgebungs-Genehmigung, um ausländische Regierungen einzuschränken, NGOs zu finanzieren. Es sollte für Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewesen sein. Israel begeht sie täglich.
Es missachtet die fundamentalen Regeln der Prinzipien des Gesetzes. Es weist die Anwendbarkeit der Vierten Genfer de jure zurück. Es fordert Dutzende von UN-Resolutionen heraus. Es ignoriert die Verurteilung des Internationalen Gerichtshofes von 2004, die Mauer betreffend.
 
Es weigert sich, mit der Goldstone-Kommission wegen der Operation im Gazastreifen „Cast Lead“ 2008/09 zusammenzuarbeiten. 2012 verweigert es den UN-Untersuchern den Zugang, um Zeugnisse über die illegalen Siedlungen zu sammeln.
 
Der ernannte UN-Sonderberichterstatter   über Menschenrechte Richard Falk ist von Israel im März 2008 von Israel daran gehindert worden, die besetzten Gebiete zu betreten. Schurkenstaaten verhalten sich in dieser Weise. Israel ist einer der schlimmsten.

"Popularität", von Carlos Latuff, 2012


Die Januarwahlen festigen die faschistische Herrschaft. Minister Netanjahu ist  ein Verbrecher von Weltklasse. Er steht Israels schlimmster Regierung vor . Was an kleiner Opposition besteht, ist feige.
Netanjahu ist schlimmer als Ariel Sharon und die vorausgegangenen Schurkenführer. Er ist für die Israelis genauso gefährlich wie für die Palästinenser. Er bedroht seine regionalen Nachbarn und die Menschheit.
 
Die offizielle Politik reflektiert Staatsterror, Apartheid, Aggressivität, Gewalt, institutionalisierten Rassismus, Ausbeutung, Besatzungshärte, neoliberale Habgier und Krieg als eine Option der Wahl.
 
Frieden ist ein Rohrkrepierer. Die Palästinenser hatten nie einen legitimen Partner, auch jetzt nicht. Es wird immer schlimmer. Israel terrorisiert die Palästinenser, ohne dafür bestraft zu werden.
 
Yesh Din verteidigt die palästinensischen Menschenrechte. Es deckt die israelischen Misshandlungen auf. Es engagiert sich für lang verleugnete Verantwortlichkeit.
 
Am 3. Februar diskutiert Yesh Din‘s Bericht die israelische Unverantwortlichkeit. Es warf ein Schlaglicht auf Verbrechen, die nicht bestraft wurden. Von 2009 – 2011 folgten öffentlichen Anklagen nur 2,5%   IDF Missbrauch-Untersuchungen. 2012 gab es von der israelischen Militärpolizeidivision (MPCID) gar keine. Diese erhielt 240 Klagen – nur  78 Untersuchungen folgten.

"Israelische Kriegsverbrecher: sperrt sie ein und werft den Schlüssel weg!" -Fotomontage von Edna Spennato, 2009


 
Untersuchungen auf israelische Weise sind Augenwischerei. Verantwortlichkeit folgt praktisch nie.
 
Palästinensern wird Gerechtigkeit verweigert. Sie haben keine Rechte. Allein in der 2. Januarhälfte   mordeten die israelischen Sicherheitskräfte 6 unbewaffnete Palästinenser – ohne bestraft zu werden.
 
„Breaking the Silence“  (BTS) erklärt. Israelische Kampfveteranen sprechen frei aus. Sie waren seit Beginn der 2. Intifada im Militärdienst. Sie weigerten sich, länger zu schweigen. Sie reden offen über das tägliche Leben in den besetzten Gebieten. Ihre Zeugnisse machen die Härte des Polizeistaates deutlich. Tägliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden  straflos begangen.
 
BTS-Mitglied Avner Gvaryahu sprach auch im Namen von anderen: „Ich nahm an Dutzenden von Operationen teil, und nachdem ich Hunderte von Augenzeugenberichten gelesen hatte, die unsere Organisation BTS im Laufe der Jahre gesammelt hatten, wurden mir die realen, flexiblen Regeln des Kampfes bewusst, die erlaubten, auch auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen.“
 
„Noch schlimmer: manchmal war das Schießen von Anfang an  dafür bestimmt, „Reibereien“ mit der palästinensischen Bevölkerung zu schaffen. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Palästinenser, der auf uns schießt, und einem Palästinenser, der einen Stein auf uns wirft, einem Steinewerfer und einem Demonstranten. Oder einem Demonstranten und jemandem, der nur unsern Befehlen nicht gehorcht.“
 
„ Und wenn jeder Palästinenser ein Feind ist, dann ist jeder Palästinenser auch ein Ziel.“
 
„Diese Vermutung erklärt, warum während der letzten zehn Jahre Befehle gegeben wurden, auf Zivilisten zu schießen und die( isr.) Mannschaften zu schonen.“
 
Es gibt im Raum der besetzten Gebiete keine Militäreinheit, bei der nicht solche Vorfälle geschehen“. Wenn irgend ein Palästinenser , egal was er tut, ein Feind ist, der bekämpft werden muss, ja, selbst ein Palästinenser, der für Gleichheit und Unabhängigkeit demonstriert,  genau so erschreckend wie ein bewaffneter Palästinenser ist.
 
„Und deshalb stellt gewaltloser Widerstand gegen die Besatzung eine Herausforderung für das Sicherheitskonzept dar, an das wir uns gewöhnt haben.“
 
Director of Research, Lior Yavne kommentiert Yesh Dins Ergebnisse:
Die zahlreichen Defekte bei den MPCID-Untersuchungen von Straftaten gegen Palästinenser und die Überwachung der Untersuchungen durch den militärischen Anwalt resultieren zum größten Teil im Schließen der Akten und einer minimalen Anzahl von Anklageerhebungen.

Dies schafft ein Gefühl der Gesetzlosigkeit vor Ort, was wohl der Hauptgrund dafür ist, dass die Anzahl der Erschießungen in den letzten Wochen in die Höhe ging. ….
Die sog. Feinde sind Palästinenser, die frei auf ihrem eigenen Land und in ihrem eigenen Land leben wollen. Israel nennt sie Terroristen – alle Palästinenser sind Verdächtige. Das besetzte Palästina ist ein Gebiet, in dem es erlaubt ist, überall zu schießen. Israelischen Soldaten wird beigebracht, schießfreudig zu sein …
 
Israel hat Palästina in ein Gefängnis verwandelt. Eine ganze Bevölkerung wird unterdrückt. Sie wird erstickt und brutalisiert und sie verarmt. Den Opfern wird für Israels Verbrechen die Schuld gegeben.
Sie werden wegen ihres Glaubens, ihrer Volkszugehörigkeit und ihr Dasein terrorisiert. Ihr respekteinflößender Geist ist ihre einzige Verteidigung. …
 
Das Oslo-Abkommen machte die Dinge noch schlimmer. Die folgenden Abkommen verstärkten dies…
 
Die militarisierte Besatzung verhindert den Frieden, sagt Edward Said, es ist Brutalität; es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und noch viel mehr.
 

 





Courtesy of Tlaxcala
Source: http://mwcnews.net/focus/politics/24696-israel-crimes.html
Publication date of original article: 09/02/2013
URL of this page : http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=9241

 

Tags: IsraelPalästinaKriegsverbrechenZionistische Verbrechen
 

 
Print this page
Print this page
Send this page
Send this page


 All Tlaxcala pages are protected under Copyleft.