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 19/02/2020 Tlaxcala, the international network of translators for linguistic diversity Tlaxcala's Manifesto  
English  
 UNIVERSAL ISSUES 
UNIVERSAL ISSUES / Depleted Uranium-Waffen sind atomare Waffen!
Date of publication at Tlaxcala: 01/01/2013
Translations available: Français 

Depleted Uranium-Waffen sind atomare Waffen!

Brigitte Queck Бригитте Квек

 

Der deutsche Mediziner Professor Dr. Günther war der erste in der Welt, der den Beweis erbracht hat, dass es sich bei Depleted Uranium-Waffen (Kugeln, Granaten und Bomben) um atomare Waffen handelt.

Er ließ Anfang der 90er Jahre einige dieser DU-Geschosse aus dem Irak im Diplomatengepäck mitbringen und veranlasste deren Untersuchung an 3 wissenschaftlichen Instituten in Deutschland, was seinen Verdacht bestätigte, dass die NATO im 2. Irak-Krieg atomare Waffen eingesetzt hatte! Dieses Eingeständnis kam auch im Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin gegen Professor Dr. Günther zum Ausdruck, in dem es am 15.01.93 heißt:

Sie werden angeklagt, in Berlin und anderen Orten des Bundesgebietes im Juli 1992 radioaktive Abfälle, zu deren Ablieferung Sie nach dem Atomgesetz oder einer aufgrund des Atomgesetzes ergangenen Rechtsverordnung verpflichtet waren, nicht abgeliefert zu haben, indem Sie etwa Mitte Juli 1992 in die Bundesrepublik Deutschland einreisten und dabei eine aus metallischen Uran bestehende Geschoßhülse mitbrachten, um diese hier als Demonstrationsobjekt zu benutzen, wobei Sie es in der nuklearmedizinischen Abteilung des Rudolf-Virchow Krankenhauses abgaben.
Das Projektil hat eine raue Oberfläche, die bei Berührung einen radioaktiven Abrieb erzeugt. Durch falschen Umgang mit dem Geschoßprojektil entsteht die Gefahr der Kontamination und Inkorporation radioaktiven Materials, was zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann. Die Dosisleistung an der Oberfläche des Projektils beträgt ca. 11 MikroSivers pro Stunde.
 
Warum wird diese Erkenntnis bis heute verschwiegen ?
Weil die NATO diese Waffen aufgrund ihrer Durchschlagskraft in Kriegsgebieten weiter einsetzen will, deklarieren die US/NATO diese einfach als konventionelle, also herkömmliche, Waffen!
 
Und alle Organisationen, die sich mit der Problematik Depleted Uranium-Waffen beschäftigen, spielen dieses „Spiel“ mit! Reiner Zufall?
 
Sogar die Atomkraftgegner in und außerhalb Deutschlands weichen
a)     dieser Problematik einfach aus, bzw.
b) erklären, dass der Einsatz von Depleted Uranium-Waffen den Genfer Konventionen widersprächen und erst noch verboten werden müssten!
Erfreulich ist selbstverständlich, dass das Bewusstsein der UNO-Staatenvertreter auch Dank der stetigen Arbeit der „Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg“ durch beharrliches Schreiben an Regierungs-und UNO-Vertreter bezüglich der Depleted Uranium-Waffen geschärft wurde und mittlerweile 142 UNO-Staaten für das Verbot des Einsatzes von Depleted Uranium-Waffen in Kriegsgebieten eintreten.
 
Doch die Krux ist, dass Depleted Uranium-Waffen atomare Waffen sind und der Einsatz atomarer Waffen vom Internationalen Gerichtshof bereits im Jahre 1996 verboten wurde!!
 
Ein Glück ist, dass sich nicht alle Wissenschaftler bestechen, bzw. den Mund verbieten lassen!
 
So haben auch Schweizer Wissenschaftler den Beweis angetreten, dass es sich bei Depleted Uranium-Waffen um atomare Waffen handelt!

Depleted Uranium Munitions, by Chris Holden, 2005. Mixed Media: 1m52cm x 1m x 28cm

Dr. med. Andreas Bau und Dr. sc. nat. Hans Könitzer haben dazu in der Schweizer Zeitung Zeitfragen Nr. 23, bereits am 8. Juni 2009, unter: „Funktion und Bedeutung von Kalium für den menschlichen Körper“ Folgendes geschrieben:

Untersuchungen von Bodenproben aus Serbien ( es handelt sich dabei um Erde aus Gebieten des ehemaligen Jugoslawiens, die von der NATO 1999 mit Depleted Uranium-Waffen bombardiert wurden, d. Verf. ) haben weitere Resultate zutage gefördert. Man fand nicht nur Uran und dessen Zerfallsprodukte, sondern weitere radioaktive Elemente /Substanzen. Diese Befunde werfen schwerwiegende Fragen auf - etwa das vorgefundene Isotopenverhältnis im Kalium, was so in der Natur nicht vorkommt, in keinem Zusammenhang mit den Zerfallsprodukten von Uran steht, aber als Folge von Kernwaffenversuchen bekannt ist....

Nach der Bombardierung der nationalen Fernsehstation im Zentrum Belgrads waren 2 Leichnamen der 16 getöteten Fernsehmitarbeiter nicht auffindbar. Sie seien buchstäblich „verdampft“ , wird im Film „Jugoslawien: der vermeidbare Krieg“ berichtet.

Die Hitzeeinwirkung der eingesetzten Munition muss immens gewesen sein – so groß, dass als Erklärung nur der Einsatz radioaktiver Waffen bzw. einer erfolgten Nuklearexplosion im Kleinformat in Frage kommt.

Wurde hier eine neue Generation von Nuklearwaffen getestet ???....

Eine Analyse der Bodenproben aus Serbien hat einen außerordentlichen Anteil von Kalium 40 ergeben, 100 Mal so hoch wie bei der natürlichen Isotopenverteilung.

Kalium 40 kommt nicht in den Zerfallsreihen von Thorium oder Uran als Zerfallsprodukt vor. Dies schließt Uran als Ausgangsmaterial für Kalium 40 aus.

Kalium 40 kann nur entstehen durch eine strahlenverursachte Umwandlung eines anderen Elements.

So entsteht beispielsweise aus dem nicht radioaktiven Calcium 40 durch Neutronenbeschuss das radioaktive Kalium 40.

Weil ferner die Analyse der Proben einen Hinweis auf eine erhöhte Konzentration weiterer radioaktiver Isotope wie Kohlenstoff 14 und Beryllium 10 gibt, muss man davon ausgehen, dass die erwähnten Radioisotope durch Kernreaktionen an Ort und Stelle erst gebildet werden.

DAS DEUTET AUF DEN EINSATZ VON WAFFEN HIN, BEI DENEN DIE ENTSPRECHENDEN KERNREAKTIONEN STATTFINDEN (TAKTISCHE ATOMWAFFEN)!!!

Diese Tatsache muss endlich alle Atomkraftgegner auf den Plan rufen, die bei ihren Zusammenkünften immer noch die Depleted Uranium-Waffen (neuere Atomwaffen) außer Acht lassen.

Aber auch für die Völkerrechtler ist dieser Umstand eine dringende Aufgabe, die US/NATO auf ihre internationalen Verpflichtungen hinzuweisen und im Interesse der Erhaltung der Spezies Mensch von ihnen zu fordern, keine atomaren Waffen in Kriegsgebieten einzusetzen!!

 





Courtesy of Tlaxcala
Publication date of original article: 01/01/2013
URL of this page : http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=8915

 

Tags: Depleted UraniumAtowaffenVerbot atomarer Waffen UNONATO
 

 
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