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 25/06/2018 Tlaxcala, the international network of translators for linguistic diversity Tlaxcala's Manifesto  
English  
 UMMA 
UMMA / Libyens anti-Gaddafi Rebellen sind keine Demokraten, heisst es in einem Bericht
Date of publication at Tlaxcala: 02/07/2011
Original: Des experts dénoncent la gestion du dossier libyen et les courants islamistes du CNT
Translations available: English 

Libyens anti-Gaddafi Rebellen sind keine Demokraten, heisst es in einem Bericht

Radio France Internationale

Translated by  Einar Schlereth

 

Der anti-Gaddafi Aufstand in Libyen ist weder demokratisch noch spontan, laut einer Delegation, die das Land im vorigen Monat besuchte.*

Ihr Bericht , von zwei französischen Thinktanks veröffentlicht, behauptet, der Nationale Übergangsrat (TNC) wolle das moslemische Sharia Gesetz einführen, und dass der Aufsstand von regionalen Ressentiments und Rache motiviert ist.

Während sie Muammar Gaddafis Regime verurteilen, sagt die Gruppe, dass „wahre Demokraten“ eine Minorität im TNC sind, der von Frankreich und einer Reihe anderer Länder anerkannt wurde.

Die Demokraten arbeiten neben Monarchisten, radikalen Islamisten und Abtrünnigen des Gaddafi-Regimes wie dem Vorsitzenden des Rates Mustafa Abdul Jalil, ehemaliger Justizminister, der zweimal die Todesurteile für fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt bestätigte, die angeblich bewusst 400 Kinder mit Aids infiziert hätten.

Die Beobachter heben hervor, dass nur 13 von 31 Mitgliedern des TNC namentlich bekannt sind, während die Vertreter aus dem Westen des Landes unter Kontrolle von Gaddafi aus „zweifelhaften“ Gründen geheim gehalten werden.

Die Bewegung ist „eine bewaffnete Erhebung im Osten des Landes … die versucht, sich als Teil des arabischen 'Frühlings' darzustellen, mit dem sie nichts gemeinsam hat“, sagt der Bericht.
Der Bericht scheint besonders wegen der Gefahr besorgt zu sein, dass Islamisten in der Region eine Basis errichten könnten.

In Absatz 1 der Nationalen Charta der TNC heisst es, dass die Sharia die Basis für die Gesetze des Landes sein solle. Der Bericht sagt, dass libysche islamische Kämpfer und Al-Qaida behaupten, sie hätten im Aufstand am Kampf gegen die Gaddafi-Streitkräfte teilgenommen.

Die Revolte hat 3-4 Millionen Gastarbeiter veranlasst, aus dem Land zu fliehen, „zu einer Zeit, wo ihre eigenen Länder an hoher Arbeitslosigkeit leiden“, heisst es und dass „alle Schwarzen in Ostlibyen als Söldner im Dienste Gaddafis betrachtet werden“.

Der Bericht nennt die westliche Intervention im Lande „abenteuerlich“, da sie Afrika und den Nahen Osten zu destabilisieren drohe und dem radikalen Islamismus eine Basis in der Region verschaffe.

Die NATO-Luftangriffe haben ein Krankenhaus in Mizda getroffen, wobei 4 Zivilisten und koreanische Ärzte verwundet wurden, sowie andere nicht-militärische Ziele in Misrata und Ziaouia.

Er klagt Frankreich, England und die USA an, weit über die UN-Resolution hinauszugehen. Und der Bericht sagt auch, dass Geheimdienste im Lande operierten, bevor die Resolution erlassen wurde, und immer noch aktiv sind.

Frankreich insbesondere könne in Libyen Geschäfte und Einfluss verlieren, falls Gaddafi nicht gestürzt werde, wegen seiner „Übertreibung“ der Unterstützung für die Rebellen sowohl in Bengasi als auch in Paris, sagt der Bericht.

Den vollständigen Bericht findet man hier

 *Die Delegation war im April in Libyen und veröffentlichte den Bericht im Mai.





Courtesy of Tlaxcala
Source: http://www.rfi.fr/afrique/20110613-libye-islamistes-CNT-experts-fran%C3%A7ais-
Publication date of original article: 13/06/2011
URL of this page : http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5295

 

Tags: UmmaLibyenGaddafiTNCIslamistenTripolisMisrataMizda
 

 
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