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EUROPE / Virologe Kekulé stellt These auf: Schaden durch Lockdown größer als durch Corona
Date of publication at Tlaxcala: 14/04/2020
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Virologe Kekulé stellt These auf: Schaden durch Lockdown größer als durch Corona

Express

 

Wie sieht nach dem „Corona-Lockdown“ die Rückkehr zur Normalität aus? Dass die Einschränkungen zur Eindämmung der Sars-CoV-2-Pandemie in vollem Umfang bestehen bleiben, gilt als unwahrscheinlich. Zu groß erscheint nicht nur der wirtschaftliche Schaden.

Für den Epidemiologen Prof. Alexander Kekulé (61), bekannt aus „Kekulés Corona-Kompass“ (MDR), ist die Sache klar. „Wir können nicht auf einen Impfstoff warten und für weitere sechs bis zwölf Monate im Lockdown-Modus leben. Wenn wir das tun würden, würde unsere Gesellschaft und unsere Kultur zerstört“, sagte er im britischen „The Telegraph“.



Virologe Prof. Alexander S. Kekulé. Foto: Horst Galuschka/picture alliance via Getty Images

Der Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale) hatte bereits am 22. Januar 2020 vor dem Coronavirus gewarnt und angeregt, Reisende an Flughäfen und Grenzen zu testen.

Gehört wurde er damals nicht. Weder vom Robert Koch-Institut (RKI), das bekanntlich am 6. März noch im Situationsberichts zum neuartigen Coronavirus schrieb, dass die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland „aktuell als mäßig eingeschätzt“ wird, noch von der Bundesregierung.

„Hätten wir damals angefangen zu testen und die Infektionsketten zu verfolgen, dann hätten wir einen Lockdown vermeiden können“, sagt Kekulé. Der 61-Jährige nimmt oftmals eine Extremposition ein, was ihm auch schon reichlich Kritik der anderen bekannten Virologen Hendrik Streeck, Christian Drosten und Jonas Schmidt-Chanasit (welt.de: „Was der Kollege geäußert hat, halte ich zum Teil für gefährlich“) eingebracht hat.

Alexander Kekulé: Corona-Lockdown war richtig, aber...

Bei der Beurteilung des Lockdowns herrscht jedoch Einigkeit, auch bei Kekulé. „Das war die einzige Option, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Krankenhäuser davor zu schützen, mit der hohen Patientenzahl überfordert zu sein“, so Alexander Kekulé. Aber jetzt sei ein Umdenken gefordert: „Wir müssen die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass der Lockdown mehr Schaden anrichtet als das Virus.“

Auch Armin Laschet wünscht schrittweise Rückkehr zur Normalität

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kann diesem Hinweis durchaus folgen. Und zwar nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus. Am Ostersonntag erklärte er via Twitter: „Auch jetzt verursacht der Lockdown gesundheitliche Schäden durch verschobene Operationen und Reha-Maßnahmen, durch Depressionen, Einsamkeit, häusliche Gewalt und Kindeswohlgefährdung.“ Zuvor hatte Laschet in der Osteransprache bereits Lockerungen in Aussicht gestellt.

Spätestens am Mittwoch werde man die Vorschläge eines Expertenrates mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutieren und dann gemeinsam abwägen, ob, ab wann und welche Lockerungen des Lockdowns es geben kann.

„Hätten wir damals angefangen zu testen und die Infektionsketten zu verfolgen, dann hätten wir einen Lockdown vermeiden können“, sagt Kekulé. Der 61-Jährige nimmt oftmals eine Extremposition ein, was ihm auch schon reichlich Kritik der anderen bekannten Virologen Hendrik Streeck, Christian Drosten und Jonas Schmidt-Chanasit (welt.de: „Was der Kollege geäußert hat, halte ich zum Teil für gefährlich“) eingebracht hat.

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Lockdown, von  Andrzej Krauze/The Guardian





Courtesy of Express
Source: https://www.express.de/news/panorama/virologe-stellt-these-auf-schaden-durch-lockdown-groesser-als-durch-corona-36548638
Publication date of original article: 13/04/2020
URL of this page : http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=28647

 

Tags: Coronavirus-KriseLockdownAlexander KekuléDeutschland, bleiche Mutter
 

 
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